Hessische Spielgemeinschaft 1925 e.V. Darmstadt 

[ Startseite ]   [ Aktuelles ]   [ Veranstaltungen ]



Der Spirwes - Darmstädter Preis für Maulkunst & Lebensart

Um die Zukunft der Mundart zu sichern, vergibt der Heimatverein „Darmstädter Heiner e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Hessischen Spielgemeinschaft 1925 e.V., der Datterologischen Gesellschaft und dem Darmstädter Kikeriki-Theater jährlich den „SPIRWES - Darmstädter Preis für Maulkunst & Lebensart“.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Beiträge in der Mundart der Südhessen, gleich ob gesprochen, geschrieben oder gesungen. Zur Mundart der Südhessen zählen auch aktuelle Verständigungsformen aus der Jugendsprache.

Nähere Informationen und Bewerbung


Zum 200. Geburtstag von Ernst Elias Niebergall

   Datterich
                                 
    Datterich_Darsteller_2015.jpg  Datterich_2015_Buehne.jpg
   
Die Datterich-Produktion anlässlich des 200. Geburtstags von Ernst Elias Niebergall und des 90-jährigen Bestehens der Hessischen Spielgemeinschaft feierte am 06. Juni 2015 Premiere im Kleinen Haus des Staatstheaters Darmstadt.

    Regie: David Gieselmann
   
    Eine Produktion des Staatstheaters Darmstadt in Zusammenarbeit
    mit der Hessischen Spielgemeinschaft

    Weitere Vorstellungen:     27.03., 10.04., 21.04., 29.05.2016

    Karten: Staatstheater Darmstadt, Tel: 06151 / 2811-600 oder

    www.staatstheater-darmstadt.de

    Datterich_2015_Doppeltes_Lisettchen.jpg Datterich_2015_Dummbachs.jpg

Der „Datterich" ist ein Geniestreich aus Darmstadt. Allem Anschein nach schwadronieren, zechen und torkeln die dort       versammelten Originale noch heute durch die ehemalige Residenzstadt. Mittendrin blüht er auf, der Datterich, die „kleine   Sonne" der Darmstädterei: Immer auf der Suche nach dem nächsten Freigetränk, intrigiert er wortgewandt und voller Witz in der Welt des hiesigen Kleinbürgertums. Die rasante Mundart-Komödie bündelt nicht nur all die Facetten südhessischen Humors; das bloße Dasein des Datterich trifft auch ins Mark des bürgerlichen Bewusstseins. Seine anarchisch-kreative Lebensweise, sein durchtriebenes Naturell, der Hang zum Müßiggang, die Liebe zum Wein und sein laxer Umgang mit dem Geld lassen diese Figur heldenhaft und vielleicht sogar unsterblich werden.
 Die Neuinszenierung der Lokalposse wird aufgeführt von der Hessischen Spielgemeinschaft, die erstmals diesen Klassiker von Ernst Elias Niebergall vor 90 Jahren spielte.




------------------------------------------------------------------------------

Einen Jux will er sich machen

Hessische Spielgemeinschaft und Staatstheater Darmstadt
brachten Nestroys "Jux" auf die Bühne des Kleinen Hauses


Juxfoto_aumueller
Foto: Copyright Barbara Aumüller

Gemischtwarenhändler Zangler wandelt auf Freiersfüßen und überlässt das Geschäft
seinem Verkäufer Weinberger. Anstatt den Laden zu hüten, schließt dieser zu und macht
sich mit dem Lehrling Christoph auf in die Stadt. Sie wollen sich einen "Jux" machen und
etwas Tolles erleben. Dumm nur, dass sie prompt ihrem Chef in die Arme laufen.
Es beginnt nun ein Verwirr- und Verwechselspiel, in das viele Personen verwickelt werden.
Wie die beiden aus dieser verzwickten Situation herauskommen und wie die Geschichte
ausgeht, musste man gesehen haben ...
Regie: Anne Georgio, Bühne und Kostüme: Martin Apelt, Musik: Michael Erhard

Hier finden Sie einen kleinen Einblick in die Probenarbeit

Datterich - Ausklang am 27. Februar 2011

Wann er wiederkommt ist ungewiss. Obwohl -
"mer is kaan Aacheblick vor em sicher !"
 


Willkommen, meine Freinde!

Willkommen, meine Freunde -
mit diesen Worten begrüßt Niebergalls "Datterich" seine Kumpane. Und zwar im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt, wie es dem genialen Schnorrer, dem Meister aller Aufschneider gebührt. Michael Quast, Hauptdarsteller und Regisseur, spielt dieses Pumpgenie, das mit seinem Charme immer wieder ein Opfer findet, das ihm die nächste Rund ausgibt. Mit geübtem Scharfblick entdeckt er den jungen Drehergesellen Schmidt, den die Darmstädter nicht als Meister annehmen wollen, weil er aus Bessungen stammt. Um den gutmütigen Burschen desto besser "melke" zu können, täuscht er vor, er sei ein Mann von Einfluss, der Schmidt "zum Maaster" verhelfen könne. Als Gegenleistung sieht sich Schmidt verpflichtet, so manche Zeche zu bezahlen. Am Ende bekommt unser Datterich zwar eine Lektion, aber kaum ist er verschwunden, wird er auch schon wieder vermisst.



Fotos: Copyright Barbara Aumüller


Du wehrscht mer am Mack begäjent -


Wos deht ich-en so gern haage, ...

Do vasteckele sich Bolezeidiener hinner de Behm in der Neh, ...

Sie sinn's Evche un ich bin Sie.

Seid glicklich minanner!

Wirtshaus im Spessart:

Abschied vom Wirtshaus im Spessart

Anne Georgio und das ganze Team danken Ihnen für ihren zahlreichen Besuch. Es hat uns allen großen Spaß gemacht, für Sie zu spielen.
 



Fotos: Copyright Barbara Aumüller
Traute Zweisamkeit